Schriftzug: Dr. Riedel Automatisierungstechnik GmbH
Platzhalter Staatssekretär Baake gibt den Startschuss für WindNODE, die nordostdeutsche Modellregion für intelligente Energie




20.12.2016  Berlin – Staatssekretär Rainer Baake hat am 06.12.2016 in Berlin den Förderbescheid an den Vertreter des Verbundprojekts WindNODE übergeben. Nach zweijähriger Vorbereitungszeit geht damit die nordostdeutsche Modellregion für intelligente Energie nun offiziell an den Start. Rund 50 Verbundpartner werden insgesamt vier Jahre lang an gemeinsamen Lösungen arbeiten, um große Mengen erneuerbarer Energie möglichst effizient in die Stromnetze zu integrieren. WindNODE umfasst alle sechs ostdeutschen Bundesländer inklusive Berlin und steht unter der Schirmherrschaft der sechs Regierungschefs. Die Region ist schon heute der bundesweite Vorreiter für erneuerbare Energien – rund die Hälfte des Stromverbrauchs stammt hier bereits aus Wind, Sonne und anderen erneuerbaren Quellen.

Die drei Unternehmensvertreter aus dem Lenkungskreis betonen:
„Niemand kann die Energiewende alleine zum Erfolg führen. WindNODE bietet eine hervorragende Plattform, um gemeinsam mit einer Vielzahl beteiligter Partner die neuen, intelligenten Lösungen für das Energiesystem der Zukunft zu entwickeln und zu erproben.“

Die Firma Dr. Riedel Automatisierungstechnik GmbH
wird in ihrem Teilvorhabens analysieren, in welchem Maße intelligente Wohnquartiere einen Beitrag zur Integration erneuerbarer Energien und der Unterstützung der Stabilität des Verteilnetzes leisten können.
Dies wird durch den Einsatz von
intelligenter Gebäudeautomatisierungstechnik (Smart-Building)
und einem modulierbaren Blockheizkraftwerk (BHKW) ermöglicht, die bereits in einem Quartier in Berlin- Prenzlauer Berg installiert sind und die Mieter mit Wärme und Strom versorgen. Es soll erprobt werden, wie und in welcher Größenordnung mit Hilfe von Smart-Building-Technik, inhärenten Speichern (z.B. in Form der Gebäudemasse, des Wärmenetzes und der Warmwasserspeicher) sowie Power-to-Heat (PtH)-Technik im Quartier Flexibilität für die dezentrale Stromerzeugung und –abnahme mobilisiert werden kann. Dafür wird die Smart-Building-Technik um neue Komponenten und Funktionen erweitert.
Parallel werden neue Geschäftsmodelle
entwickelt, die es ermöglichen, ein netzdienliches Lastpotential in Form von positiver und negativer Regelenergie in Wohnquartieren zur Verfügung zu stellen.
Das Vorhaben soll zudem in Verbindung mit den Ergebnissen des Gesamtvorhabens Aussagen zu Verfügbarkeit (Zeit und Kapazität), zur Skalierbarkeit, zur Vernetzung und damit dem möglichen Gesamtbeitrag von Smart-City-Lösungen in Deutschland für eine Integration erneuerbarer Energien in das Stromnetz erlauben.

„Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende“
WindNODE ist Teil des Förderprogramms „Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende“ (SINTEG) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Ziel ist es, in großflächigen „Schaufensterregionen“ skalierbare Musterlösungen für eine umweltfreundliche, sichere und bezahlbare Energieversorgung bei hohen Anteilen erneuerbarer Energien zu entwickeln und zu demonstrieren. Im Zentrum stehen dabei die intelligente Vernetzung von Erzeugung und Verbrauch sowie der Einsatz innovativer Netztechnologien und -betriebskonzepte. Die gefundenen Lösungen sollen als Modell für eine breite Umsetzung dienen.


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WindNODE Pressemitteilung


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